Warum eine Skiklinik? „Talent mit Verletzungspech“, so bezeichnete Bayern 1 jüngst die Initiatorin der Skiklinik, Christa Kinshofer. Nur zu oft musste sich diese nach einem Sturz wieder zurück an die Spitze kämpfen. Christa Kinshofer weiß genau, wovon sie spricht, wenn sie betroffenen Skifahrern rät: Ein Sturz ist nicht unbedingt das Ende einer Skifahrerkarriere, wenn die Verletzungen professionell mit dem Ziel behandelt werden, die Sporttauglichkeit des Einzelnen wiederherzustellen. Nicht nur Profisportler verletzen sich im Skirennen oder Training, jedes Jahr sind es rund 45.000 Deutsche auf der Skipiste. Alle können nun bei der Behandlung und Rehabilitation auf die langjährige und professionelle Erfahrung von Sportmedizinern bauen.
„Muss ich operiert werden?“ „Wo kann ich mich am besten behandeln lassen?“ Diese Fragen, meist am Wochenende von Freunden, die auf der Piste gestürzt waren, kennt die ehemalige Weltklasse-Skiläuferin nur zur Genüge. Dies brachte Christa Kinshofer zusammen mit ihrem Mann Dr. Erich H. Rembeck auf eine Idee. Hobbyskifahrern sollte die gleiche sportmedizinische Betreuung wie Profisportlern zuteil werden. Und gleichzeitig sollten verunfallte Skifahrer eine Notfallnummer anwählen können, unter der sie professionelle Hilfe erhalten können.

Die Idee der Christa Kinshofer Skiklinik war geboren.