Unfälle und Verletzungen im alpinen Skisport – Winter 2017/2018

Die statistische Auswertungsstelle für Ski-Unfälle (ASU) führt jährlich eine Analyse über Zahl und Art der Unfälle auf Pisten durch. Aus diesen Unfallanalysen werden Methoden und Maßnahmen zur Unfallverhütung abgeleitet. Ziel ist eine nachhaltige Senkung der Unfallzahlen.

In der Wintersaison 2017/2018 stieg die Zahl der verletzten Skifahrer/innen um etwa 3% zur Vorsaison auf 42.000 bis 44.000. In die Statistik wurden nur Unfälle aufgenommen, die eine ärztliche Behandlung zur Folge hatten. Seit mehreren Saisons ist zwar ein Anstieg der Unfallzahlen im Skisport messbar, doch zumindest die Steigung der aktuellen Saison wurde auch durch die hohe Zahl der Skier-Days beeinflusst.

Im Vergleich zur Saison 2016/2017 sind die Schulterverletzungen sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen leicht gesunken. Auffällig hierbei ist, dass Verletzungen im Bereich der Schulter bei den Männern doppelt so häufig vorkommen wie bei den Frauen. Anders bei Knieverletzungen: Besorgniserregend ist der Anteil der Knieverletzungen bei Skifahrerinnen, welcher knapp 43% beträgt. Bei den Skifahrern liegen Schulter- und Knieverletzungen nahezu gleichauf und machen zusammen knapp 50% aller Verletzungen aus.

Um die Zahl der Verletzungen zu senken, sollten alle Skifahrer ein frühzeitiges Trainingsprogramm, welches gezielt auf die körperliche Belastung im Skisport vorbereitet, nicht unterschätzen. Skirennläuferin Christa Kinshofer empfiehlt, 4 bis 6 Wochen vor dem ersten Skitag mit regelmäßigen Übungen zu starten. Schon 20 Minuten pro Tag reichen aus, um den Körper optimal auf die Belastungen des Skilaufens einzustellen und Verletzungen vorzubeugen.

Mit „Fit für Ski“, dem Trainingsworkout mit Christa Kinshofer, trainieren Sie alle Muskelgruppen, die beim Skilaufen besonders beansprucht werden und bereiten sich so effektiv auf die nächste Skisaison vor.

Mehr Informationen zur ASU-Unfallanalyse 2017/2018 finden Sie hier.